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Brexit-Verhandlungen: Der Startschuss ist gefallen

Brexit-Taskforce von Deekeling Arndt Advisors schafft Orientierung und leistet strategische Beratung für betroffene Unternehmen

60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge, 44 Jahre nach dem Beitritt Großbritanniens zur EWG und neun Monate nach der Brexit-Volksabstimmung ist am 29. März 2017 der Startschuss für ein bislang vollkommen unerprobtes Projekt gefallen, den Austritt eines Mitgliedsstaats aus der Europäischen Union.

Nach Artikel 50 des EU-Vertrags haben die verbliebenen EU-27 und das Vereinigte Königreich nun zwei Jahre Zeit, um die Konditionen des Austritts zu verhandeln und Anschlussregelungen zu finden. Vor den Verhandlungen haben sich beide Seiten in Position gebracht. "No deal is better than a bad deal" heißt es von Großbritanniens Premierministerin Theresa May. Auf der anderen Seite hat Jean-Claude Juncker für die Europäische Union den Briten bereits eine Rechnung von über 60 Milliarden Euro präsentiert, die beim Austritt fällig werden.

Experten, Beobachter und Kommentatoren sind sich einig: Zwei Jahre werden kaum reichen, um in den komplexen Verhandlungen Lösungen für die vielen offenen Fragen zu finden, die mit dem Brexit einhergehen. Zum Vergleich: Als Grönland Anfang der 1980er Jahre aus der Europäischen Gemeinschaft ausgetreten ist, haben sich die Verhandlungen mehr als zwei Jahre lang hingezogen. Dabei ging es um einen Wirtschaftszweig (Fischerei) und 50.000 Einwohner. Beim Brexit geht es um ungleich mehr.

Weder die britische Regierung noch die EU wissen, in welche Richtung sich die Verhandlungen bewegen werden und ob sie überhaupt gelingen können. Gleichzeitig stellen sich für die betroffenen Menschen und die Unternehmen in beiden Wirtschaftsräumen zahllose Fragen. Auf welche Weise wird der Zugang Großbritanniens zum europäischen Binnenmarkt geregelt? Bleibt es bei der Freizügigkeit für Arbeitskräfte, Güter und Dienstleistungen oder muss sich die Wirtschaft auf neue Zölle und Zugangsbeschränkungen einstellen? Was wird aus existierenden Wertschöpfungsketten und Finanzbeziehungen?

Klar ist: Unsicherheit über die künftigen Rahmenbedingungen wird die kommenden Jahre prägen. Mehr denn je kommt es dabei auf einen verlässlichen Lotsen bei der komplexen Navigation durch den politischen Prozess an.

Die Frage nach ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen des Brexit beantwortet Deekeling Arndt Advisors für seine Klienten mit dem Beratungsangebot Brexit Navigation. Gemeinsam mit Partnern des AMO-Netzwerks bieten wir Unterstützung von den relevanten europäischen Zentren in Berlin, Brüssel und London aus.

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