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Interne Medien - Rückgrat der Kommunikation

Rückgrat der Kommunikation

Die Bedeutung von klassischen Mitarbeiter-Medien als ernst zu nehmendes Kommunikationsinstrument wird nicht selten falsch eingeschätzt. Übersehen wird, dass E-Mail, Internet oder Intranet ihre Rolle als interne Berichterstatter längst überflüssig gemacht haben: In einer Mitarbeiterzeitschrift kann heutzutage nichts Neues mehr stehen! Was sie heute dafür vielmehr leisten muss, sind hintergründige Aufklärung über Markt und Wettbewerb und die Vermittlung von Management-Agenden. Denn die Komplexität, in der sich Management und damit unternehmerische Entwicklung heutzutage vollzieht, ist wiederum von den schnellen Medien nicht abbildbar.

Online-Medien aber sind auch nicht einfach nur als ein weiterer Informationskanal zu sehen. Sie eröffnen neue Möglichkeiten in der internen Kommunikation wie den schnellen und direkten Dialog (Chat, Vorstandsmail) und unterliegen eigenen Gesetzmäßigkeiten, vor allem dem kaum zu überschätzenden Aktualitätsdruck. Schon ihre Existenz ist bei internen und externen Zielgruppen mit einer hohen Erwartungshaltung Richtung Informationsdichte, Aktualität und Dialogorientierung verbunden. Das muss eingelöst werden!

Inhalte für Entscheider

Dabei dürfen Mitarbeiter und Führungskräfte nicht über einen Kamm geschert werden. Denn je komplexer die Lage, desto mehr wachsen Führungskräfte in die Rolle des Vermittlers, Erklärers, Multiplikators. Dazu braucht es die nötigen Interpretationen, Sprachregelungen und Hintergrundinformationen. Darüber hinaus leisten Führungskräfte-Medien einen wichtigen Beitrag zur Bildung einer eigenen Führungskräfte-Community. Deren Zusammenhalt ist entscheidend in den dauernden Anpassungsprozessen, denen Unternehmen heute ausgesetzt sind.

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